Akku-Bezugsquelle und Einbauhinweise von erfahrenen Usern erwünscht!

Nutze einen Akku mit größerer Kapazität um eines der beiden Ziele zu erreichen.
rolf
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Re: Akku-Bezugsquelle und Einbauhinweise von erfahrenen Usern erwünscht!

Beitrag von rolf »

Dreffi hat geschrieben:
Di 15. Okt 2019, 17:40
„Voll“ laden (20,5V) > bis 17,2V „leer“ fahren und den angezeigten Wert unter Mähzeitanpassung als maximale (nutzbare) Kapazität merken.
Hallo Dreffi, ich hatte an den letzten Tagen Zeit, Deine Vorgehensweise zu testen.
Ergebnis : Nach 110 Minuten Mähzeit hatte der Akku die eingestellte 1.200 mV erreicht.
In der Zeit wurden 2.020 mAh verbraucht. Nun kann ich davon ausgehen, das der Akku unter Berücksichtigung der Restkapazität von 25 % mit ca. 1.900 mAh belastet werden kann.
Unter " MÄHZEITANPASSUNG" habe ich nun folgende Einstellung:
Verbleibende Batterieladung: 0 Prozent
Maximale Mähzeit: 110 Minuten
Verwendete ( max. nutzbare ) Kapazität: 1.900 mAh
Verbleibende Batteriespannung: 17.200 mV
Mit dieser Einstellung wird der Mähvorgang bei Erreichen der 1.900 mAh beendet.
Auch bei einer längeren Suchzeit werden die 17.200 mV ( 3,44 Volt / Zelle ) nicht erreicht.
Ich bedanke mich für Deinen Tipp !!
Rolf

:D

ThomasR
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Re: Akku-Bezugsquelle und Einbauhinweise von erfahrenen Usern erwünscht!

Beitrag von ThomasR »

Zum Thema Akku Bezugsquelle:

Aus Faulheit und Interesse hatte ich mir einen „kompatiblen“ Akku kommen lassen. Au Weia!

Der funktionierte gar nicht und ich musste dem Verkäufer erklären, was er denn da alles falsch gemacht hatte. Das war kein Chinaböller sondern schon „Deutsche Wertarbeit“.

Grundsätzlich enthält jedes Husqvarna Akkupack einen kleinen Widerstand, der der FW des Mähers die Kompatibilität (und vermutlich auch Kapazität) meldet. Wenn der nicht vorhanden ist kommt nur die Meldung „Battery Problem“.

Das Parallelschalten auf Zellebene ist möglich, allerdings nimmt der Mäher das nicht wahr. Über die Mäheinstellungen muß man ihm das dann manuell mitteilen.

Ein Parallelschalten auf Packebene sollte auch ok sein, im Fall unserer Husqvarnas sind die (dann zwei parallelen) BMS sowieso nur mit ihren Notfunktionen gefordert. Das eigentliche Batteriemanagement wird vom Husky selbst erledigt.

Bloß nicht die gelben/weißen Strippen parallel schalten. Das würde der SW völlig falsche Werte der Batterietemperatur geben und damit zu unvorhersehbaren Reaktionen. Lieber nur „rot auf rot“ und „schwarz auf schwarz“ und die beiden anderen Strippen des zweiten Packs unbeschaltet lassen.

ThomasR
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Re: Akku-Bezugsquelle und Einbauhinweise von erfahrenen Usern erwünscht!

Beitrag von ThomasR »

Hier die Bilder vom Einbau des großen Akkus. Der besteht aus gebrauchten, ausgemessenen Laptop Zellen in 5p5s Schaltung und sollte ca. 12Ah haben. Neben dem passenden BMS ist noch ein aktiver Balancer verbaut, bei einem Zellgemisch immer eine gute Idee.

Es war keine Befestigung notwendig, unten wird der Akku vom Rahmen gehalten, von oben drückt das Gehäuse drauf.
Nun muß ich mich an die Robonect Einstellungen machen :)

Grosser Akku vor dem Einbau.jpg
Grosser Akku vor dem Einbau
Leerer Einbauplatz.jpg
Leerer Einbauplatz
Ausgebaute Teile.jpg
Ausgebaute Teile
Husky mit grossem Akku vor dem Schliessen.jpg
Vor dem Schließen des Gehäuses

Heisti
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Re: Akku-Bezugsquelle und Einbauhinweise von erfahrenen Usern erwünscht!

Beitrag von Heisti »

Hauptsache das der Kram nicht zu warm wird. Ist schon eine ordentliche „Energiebombe“.

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Onkeltom12
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Re: Akku-Bezugsquelle und Einbauhinweise von erfahrenen Usern erwünscht!

Beitrag von Onkeltom12 »

Du solltest wenigstens die offenen Kontakte von deinem 5p5s isolieren :o
Sonst kann es eine Brandbombe werden.........
Wenns geraucht hat und gestunken..war es wohl ein Telefunken :lol:

ThomasR
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Re: Akku-Bezugsquelle und Einbauhinweise von erfahrenen Usern erwünscht!

Beitrag von ThomasR »

Was soll denn da warm werden? Vorher wurden ca. 2 A Ladestrom in 2 Ah Akkus gedrückt (Laden mit 1C), nun werden die maximal verfügbaren 2A (Ladegerät kann nicht mehr) auf 12 Ah verteilt. Die einzelne Zelle wird sehr viel weniger beansprucht, sowohl beim Laden als auch Entladen. Außerdem sind ja mindestens drei Temperatursensoren völlig unabhängig eingesetzt (BMS selbst, Husquarna Sensor im Akkupack und Husquarna Gehäusetemperatur).

Gegen was soll ich die blanken Kontakte denn abdecken? Eingedrungene Silberfischchen :lol:

Tatsächlich sollte man eher die Leitungen besser fixieren, die könnten daran scheuern. Aber nach dem erfolgreichen Probelauf (>8 Stunden Dauermähzeit) werde ich da sowieso noch mal ran und dann eine Abdeckung über den Akku setzen........

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